Die Geschichte der Perücke
Perücken waren schon bei den alten Griechen, Römern und Ägyptern beliebt. In Ägypten trugen Männer und Frauen Perücken, die das Gesicht wie ein Rechteck aussehen ließen. In Griechenland trugen viele ältere Frauen Perücken, die der Haarmode nachempfunden waren, und auch im römischen Reich waren Perücken bei Frauen beliebt.
Im Mittelalter wurden die Haare offen getragen oder mit einer Haube bedeckt, doch im frühen Barock kam die Perücke wieder zur Mode. Alle, die etwas auf sich hielten, trugen nicht nur bei festlichen Anlässen lange Locken zu beiden Seiten des Kopfes. Männer trugen eine Allongeperücke und Frauen eine Fontange. In der Zeit der Aufklärung (18. Jahrhundert) erlebte die Perücke in Europa und seinen Kolonien ihre Blütezeit.
Bis auf kurze Modeerscheinungen in Teilen der Gesellschaft (z. B. siebziger Jahren des 20sten Jahrhunderts, Hippie-Zeit), sind Perücken nie wieder wirklich “in” geworden. Allerdings sind Toupets teilweise an ihre Stelle getreten.

