Verarbeitungsarten von Perücken
Tresse
Unter “Tresse” versteht man ein Baumwollband, auf dem die Haare durch Maschinentechnik aufgenäht werden. Gerade günstige Modeperücken sind in der Regel Tresseperücken. Eine Besonderheit dieser Verarbeitungsart ist das schöne Volumen und die Standfestigkeit des Haars.
Teil-Monofilament
Monofilament-Gewebe ist feines kopfhautähnliches Gewebe, auf das das Haar aufgeknüpft wird. Bei Teil-Monofilament-Perücken wird an bestimmten Stellen Monofilament eingesetzt, beispielsweise im Wirbel- oder Scheitelbereich. So scheint Kopfhaut im Scheitelbereich sichtbar zu sein und die Perücke wirkt täuschend echt.
Handgeknüpft
Handgeknüpfte Perücken bestechen durch einen besonderen Tragekomfort. Sie fühlen sich besonders leicht an, sodass man kaum das Gefühl hat eine Perücke auf dem Kopf zu haben. Das von Hand geknüpfte Perückengewebe hat den Vorteil, dass es besonders natürlich aussieht. Zusätzlich spendet es der Kopfhaut eine angenehme Wärme.
Monofilament-Tresse
Diese Perücken-Art wird am häufigsten im medizinischen Bereich eingesetzt bzw. vom Arzt verschrieben. Obwohl die Perücke auf Tresse basiert, wird im gesamten Oberkopfbereich das feine kopfhautähnliche Monofilament-Gewebe eingesetzt. Auf diese Weise kann die Perücke in unterschiedlichen Scheiteln frisiert werden und ist besonders gut für den alltäglichen Gebrauch geeignet. Durch diese Verarbeitungskombination ist die Monofilament-Tresse-Perücke trotzdem verhältnismäßig preisgünstig.
Monofilament-Filmansatz
Diese Perückenart ist dann am geeignetsten, wenn die Trägerin Ihr Haar gerne mal aus der Stirn streicht oder eine Frisur ohne Pony tragen möchte. Der Filmansatz in der Stirnregion lässt die Perücke dann trotzdem erscheinen wie echtes Haar.
Monofilament-Handgeknüpft
Die hochwertigste Perückenart: Das handgeknüpfte feine Perückengewebe kombiniert mit dem kopfhautähnlichen Monofilament im ganzen Oberkopfbereich schafft besonders komfortable und täuschend echte Meisterwerke. Diese Perücke kann auf vielfältige Weise gestylt werden.

